„Taufe des Herrn“ in Gerolzhofen: Über vierzig „Minis“ aus dem ganzen Pastoralen Raum ziehen feierlich ein. Die Wintersonne taucht das Gotteshaus in Verbindung mit dem verwendeten Weihrauch in eine mystische Atmosphäre. Wer an diesem Tag diesen Gottesdienst besucht, wird nicht unbewegt nach Hause gehen – denn es steht neben alledem eine Verabschiedung an: Pastoralreferentin Franziska Reichert geht in die Elternzeit und wird danach nicht mehr im Pastoralen Raum Gerolzhofen tätig sein.
Grund genug, ihr nach viereinhalbjährigen seelsorgerlichen Wirkens Danke zu sagen und ihr alles Gute für die bevorstehende Zeit zu wünschen.
Franziska Reichert kam zunächst als Pastoralassistentin nach Gerolzhofen, seit 2024 wirkte sie als Pastoralreferentin. Neben Schulunterricht, Begleitung des Gemeindeteams in Lülsfeld, Kontakten zum Kindergarten, Begleitung des ökumenischen Kinderkirchenteams und vielem mehr, war ein Hauptschwerpunkt ihrer Arbeit die Weiterentwicklung der Ministrantenarbeit im Pastoralen Raum. Die große Schar der „Minis“, die zu ihrer Verabschiedung gekommen waren, zeigte, wie sehr dies „Franzi“ gelungen ist und wie beliebt sie bei der Jugend ist. Gerne erinnern sich die jungen Menschen an zahlreiche Aktionen mit ihr, angefangen von Freizeitaktivitäten bis hin zu Fahrten z.B. nach Rom und Barcelona. Darüber hinaus entwickelte sie auch zusammen mit ihnen neue liturgische, jugendgemäße Formen.
Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrer Andreas Engert, Lucas Schmitt als Vorsitzender des Gemeinsamen Pfarrgemeinderates und vor allem die Ministranten und Ministrantinnen bei Franziska Reichert für die gute Zusammenarbeit und ihren seelsorgerlichen Dienst über die Jahre hinweg. Besonders betont wurde ihre freundliche und liebenswerte Art, auf Menschen zuzugehen.
Sehr emotional wurde es, als nicht nur die Ministrantenschar, sondern auch Menschen aus den Gremien und den Gruppen, die sie betreute, ihr ein Segenslied sangen.
Manche Träne der Rührung war zu sehen, als die Gottesdienstteilnehmenden ermutigt wurden, ihre Arme zu einer Segensgeste zu formen, um so Franziska Reichert für die Zukunft mit Gottes Segen zu stärken.
Bei einem kleinen Umtrunk nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit, sich ganz persönlich von der beliebten Seelsorgerin zu verabschieden. (ST)














































































































































































































































































