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Herzlich willkommen

in der Pfarreiengemeinschaft Kirche am Zabelstein

Unsere Pfarreiengemeinschaft besteht aus den Gemeinden und Filialgemeinden:

  • Bischwind
  • Dingolshausen
  • Donnersdorf
  • Dürrfeld
  • Falkenstein
  • Hundelshausen
  • Kleinrheinfeld
  • Michelau
  • Pusselsheim
  • Traustadt
  • Vögnitz
Außenansicht des Pfarrbüros in Traustadt

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Angebote und Gruppen

Der DJK-Sportverband - Aufgaben und Ziele

"Der DJK-Sportverband will sachgerechten Sport ermöglichen, die Gemeinschaft pflegen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen. Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft." So definiert die Satzung die Ziele und Aufgaben des Verbandes.

Das Leben und die Botschaft Jesu mit ihren Wertvorstellungen und Maßstäben sind Grundlage und Motivation für den Einsatz und die Arbeit beim Sport im Verband. Auf diesem Fundament leisten Bewegung, Spiel und Sport einen ganz entscheidenden Beitrag zur Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit. Dazu gehört nicht nur das körperliche Training zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung, sondern auch die Erfahrung der Gemeinschaft, die mit ihren sozialen Bindungen das Leben trägt, sowie die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Ziel und der Bestimmung unseres Lebens.

Aus einem solchen Verständnis heraus werden in der DJK die Aufgaben für ihre Arbeit gesehen:

Sport um der Menschen willen

Quelle: www.djk.de


DJK in unserer Pfarreiengemeinschaft

In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es drei DJK-Vereine:

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)
Wir machen uns stark für Frauen

Diese Überzeugung war und ist heute noch das Fundament des KDFB, der vor über einem Jahrhundert von mutigen Frauen gegründet wurde. Seitdem sind die bundesweit rund 220.000 Mitglieder des KDFB politisch aktiv und engagieren sich als Teil der internationalen Frauenbewegung.

Wir sind

  • gesellschaftspolitisch engagiert, arbeiten überparteilich und vertreten die Interessen von Frauen in Beruf, Familie, Kirche und Politik, damit die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau auch zukünftig weiter voranschreitet
  • ein unabhängiger, moderner Bildungsverband, in dem Frauen jeden Alters, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschiedenen Interessen ihren Platz haben
  • ein Frauenverband, der im christlichen Geist und im Bewusstsein seiner katholischen Tradition arbeitet - der in der Kirche sagt, was Frauen wichtig ist und welchen Beitrag diese zu einer geschwisterlichen Kirche leisten
  • Teil der internationalen Frauenbewegung. Deshalb arbeiten wir mit verschiedensten Organisationen und Institutionen national und weltweit zusammen, z.B. mit dem Zentralkomitee der Katholiken, dem Deutschen Frauenrat, der Weltunion katholischer Frauenverbände (WUCWO) und sind Gründungsmitglied des europäischen Frauennetzwerkes ANDANTE.

Unser Ziel

Wir wollen am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und gemeinsam Verantwortung tragen für die Zukunft in einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.

Quelle: www.frauenbund.de

  • Zum Bundesverbandes des KDFB geht es hier!
  • Zum Diöesanverband des KDFB geht es hier!

Die Ortsverbände des KDFB in unserer Pfarreiengemeinschaft stellen sich Ihnen hier vor:

Bischwind

Vorstand: Hannelore Endres

Kontaktadresse:

Barbara Hock
Kapellenhöhe 32
97497 Bischwind
Telefon: 09382 - 31387


Dingolshausen

Kontaktadresse:

Martina Eichner & Team
Hauptstraße 3
Telefon: 09382 - 1864


Michelau

Vorstand: Gertrud Sommer

Kontaktadresse:

Getrud Sommer
Kirchgasse 2
97513 Michelau
Telefon: 09382 - 6725


Traustadt

Vorstandsteam:

  • Claudia Ach
  • Giesela Letsch
  • Lydia Schmitt
  • Gertrud Karbacher
  • Renate Sassmann

Kontaktadresse:

Claudia Ach
Schulstr. 10
Telefon: 09528 - 500

In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es drei Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft:

Kath. Kindertagesstätte (Träger: St. Johannesverein)
Kindergartenstraße 4
97497 Dingolshausen
Tel.: 09382 - 5269

Zur eigenen Homepage


Kath. Kindertagesstätte "Maria Erk"  (Träger: Kirchenstiftung Donnersdorf)
Bachgasse 11
97499 Donnersdorf
Tel.: 09528 - 1265

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Kath. Kindertagesstätte St. Michael  (Träger: Kirchenstiftung Michelau)
Balthasar-Neumann-Str. 12
97513 Michelau
Tel.: 09382 - 4544

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Wir bewegen das Land!

In der KLJB schließen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, die auf dem Land leben und miteinander in der Freizeit vielfältige Interessen verwirklichen wollen. Die KLJB will bei den verschiedenen Formen ihres Zusammenseins durch ihre Aktivitäten in Dorf und Region, in Kirche und Gesellschaft zu einer lebenswerten und gemeinsamen Zukunft aller Menschen im ländlichen Raum beitragen.

Unsere Themen

Religiöses

Die KLJB Würzburg setzt sich besonders für fünf Schwerpunktbereiche ein. Dazu gehört zum einen der religiöse Bereich, in dem sich die KLJBlerInnen mit Fragen nach ihrem Glauben und ihrer Spiritualität beschäftigen sowie die Kirche kritisch mitgestaltet möchten. Die religiöse Gruppe bereitet auf unseren Gremien die Gottesdienste und Impulse vor und auch darüber hinaus Veranstaltung wie "Dinner & Pray". Aktuelles Projekt im religiösen Bereich ist die Land.Jugend.Kirche.

AVÖ-Bereich

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist der AVÖ-Bereich, der sich den Themen VerbraucherInnenschutz, Landwirtschaft, Ökologie, Ländlicher Raum, Gesellschaft und Politik widmet. Der dazugehörige Arbeitskreis Agrar-Land-Leute (AK ALL) führt gerade das Umweltbildungsprojekt "Volle Power! Neue Energie fürs Landjugendhaus" durch.

Persönlichkeitsbildung und Schulungsarbeit

Ein anderes wichtiges Thema ist für uns die Persönlichkeitsbildungs- und Schulungsarbeit, in deren Rahmen wir für unsere Mitglieder Bildungsarbeit in Form von Gruppenstundenangeboten, und GruppenleiterInnenschulungen leisten. Im AK FLASH!, unserem Bildungsarbeitskreis, steht als neues Projekt der "KLJB-Tourismusführer" über alle unsere Ortsgruppen auf dem Programm.

Eine-Welt-Arbeit und Internationales

Beim vierten Schwerpunkt, nämlich die Eine-Welt-Arbeit und das Internationale, wird der Blick auf die internationale Landjugendarbeit gerichtet. Der AK Grenzenlos beschäftigt sich mit Fragen des Fairen Handels ebenso wie mit internationaler Entwicklung Eine-Welt-Themen.

Landjugendhaus Dipbach

Unser fünfter Schwerpunktbereich ist das Landjugendhaus in Dipbach. In unserem Tagungs- und Übernachtungshaus finden bis zu 22 Personen Platz und wir freuen uns immer darüber, wenn KLJB-Gruppen aus ganz Deutschland dort übernachten. Aber auch allen anderen Gruppen steht das Haus jederzeit offen. Der AK K.U.H. kümmert sich um die Instandhaltung des Hauses und der KLJB & Haus Dipbach e.V. ist Träger des Landjugendhauses.

Patron der KLJB - Klaus von Flüe

Im Jahr 1951 fand eine große Romwallfahrt der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands statt. Auf der Rückfahrt machte die Gruppe am 20. November in Sachseln am Grab von Nikolaus von Flüe Station. Unter dem Eindruck der gerade erlebten Ereignisse ergab sich dann mehr oder weniger spontan die Idee, Bruder Klaus als Patron der Landjugend zu wählen – und da alle Landesverbände der KLJB bei dieser Fahrt vertreten waren, wurde dieses JA aus allen Teilen der Bundesrepublik als Beschluss übernommen. Aber wer ist nun dieser Heilige, den die KLJB da als ihren Patron verehrt?

Seine Kindheit und Jugend

Geboren wurde Nikolaus von Flüe 1417 als Sohn des Bauern Heinrich von Flüe und seiner Frau Hemma Robert in Flüeli bei Sachsen in der Schweiz. Wie normal in einer Bauernfamilie, wird der älteste Sohn – also auch Nikolaus – Bauer, übernimmt den Hof des Vaters.

Bruder Klaus als Erwachsener

Mit 30 Jahren heiratet er die damals 16-jährige Dorothea Wyss. Rasch wird aus dem Ehepaar eine Familie, insgesamt bekommen die beiden zehn Kinder, von denen allerdings nur ein Teil namentlich bekannt ist.

Sein gesellschaftliches Engagement

Auch im politischen Bereich engagiert sich Nikolaus sehr stark. Mit 19 Jahren wird er Gemeinderat, mit 29 Jahren hat er bereits das Amt des Gemeindepräsidenten und Richter inne. Wieder sieben Jahre später ist der Kantoratsrat und Mitglied der Obwaldener Regierung. Als er jedoch erfahren muss, dass auch in der Kommunal- und großen Politik Korruption und Unrecht herrschen, zieht er sich aus allen seinen politischen Ämtern zurück.

Seine „Berufung“

Gleichzeitig spürt er, dass er in seinem bisherigen Leben nicht die Erfüllung findet, die er eigentlich leben möchte: Ein Leben in Einsamkeit und Zurückgezogenheit, ganz für Gott da sein. Gleichzeitig hält ihn sein Verantwortungsbewusstsein für seine Familie davon ab, Haus und Hof zu verlassen. 1467 verlässt er schließlich mit 50 Jahren seinen Hof, um sich ganz in die Einsamkeit zurückzuziehen. Dieser Schritt wurde von ihm und seiner Frau lange überlegt, abgewogen und auch vorbereitet. Der älteste Sohn hat bereits den Hof übernommen, für die Familie, seine Frau ist gesorgt. Klaus hätte diesen Schritt auch niemals ohne die vorherige Zustimmung seiner Frau getan.

Klaus als Einsiedler

Bruder Klaus weiß zu Anfang nicht, wo es ihn hinzieht. Er will zuerst ins Elsass, wo in der damaligen Zeit einige Eremiten in den Wäldern lebten. Durch eine Begegnung kehrt er allerdings zurück um in der Heimat Gott zu dienen. Er findet seinen Platz auf dem eigenen Grund und Boden, gerade einmal 500 Meter vom heimatlichen Hof entfernt, in der Schlucht des Ranft, direkt an einem Bach. Den ersten Winter verbringt er in bitterer Kälte, im kommenden Frühjahr bauen ihm die Dorfbewohner ein Häuschen und eine Kapelle unten in die Schlucht. Allerdings wird sein Rat, seine Fachkenntnis, die ihn in früheren Zeiten als Ratsherr und Mandatsträger auszeichneten, auch weiterhin geschätzt und gesucht. Es kommen immer wieder Menschen mit Problemen zu ihm in den Ranft. Nikolaus trägt alles im Gebet vor Gott. Was ihm dann in Meditation und Gebet eingegeben wird, das gibt er als Ratschlag weiter, ohne in Anspruch nehmen zu wollen, dass das sein Werk sei.

Er steht immer über den Parteien, lässt sich nicht bestechen oder beeinflussen – und wird daher als Berater gerne in Anspruch genommen. So hat er Kontakt zu Herzögen aus Österreich, Mailand und Venedig – aber auch zu den Orten und Kantonen der Schweiz sowie zu ganz normalen Menschen mit ihren Sorgen und Nöten. Die junge Schweiz hatte sich damals immer wieder gegen Angriffe der Nachbarländer zu wehren, die diese Länder gerne in ihrem Territorium hätten. So kommt es immer wieder zu Kriegen gegen Österreich oder das benachbarte Burgund. Als 1481 ein großer Sieg gegen Burgund gelungen war, kam es allerdings zu heftigem Streit unter den Eidgenossen – ja fast zum Bürgerkrieg. Durch die Vermittlung von Klaus gelingt jedoch ein Friedensschluss.

Quelle: www.kljb-wuerzburg.de

Das Wort Ministrant (Messdiener) kommt aus dem Lateinischen (ministrare = dienen). Der Ministrant oder auch die Ministrantin dienen in der Hl. Messe und bei anderen Gottesdiensten. Patron der Ministranten ist der heilige Tarcisius.

Ministranten ziehen feierlich liturgisch gekleidet mit dem Zelebranten, und ggf. weiteren Priestern, Diakonen und liturgischen Diensten ein und aus, tragen Kreuz, Leuchter und Weihrauch, halten dem Zelebranten das Messbuch und bringen Brot, Wein, Wasser und den Kelch zum Altar. Sie übernehmen damit die Aufgaben der Akolythen. Je nach der Aufgabe, die sie übernehmen, bezeichnet man sie als Cruzifer (Kreuzträger), Ceroferar (Leuchterträger), Thurifer (Weihrauchfaßträger) oder Navicular (Weihrauchschiffchenträger). Meist tragen sie eine einfache Form der Albe oder einen Talar und darüber den Chorrock. Der Talar ist häufig schwarz oder rot, in manchen Gemeinden hat er auch die jeweilige liturgische Farbe des Tages. In der Römischen Liturgie dürfen schon Kinder ab der Erstkommunion am Altare dienen.

Quelle: www.kathpedia.de

Die Europapfadfinder St. Michael

Die Europapfadfinder St. Michael stehen für eine "Jugendarbeit zwischen Tradition und Zukunft". Tief verwurzelt in den Ursprüngen des Pfadfindertums werden aktuelle Probleme und Chancen der Zukunft in Angriff genommen.

Die Pfadfinderbewegung wurde 1907 in England von Baden-Powell ins Leben gerufen. Ungeachtet der damaligen Standesunterschiede und in einer Zeit, in der man sich über Pädagogik an sich und Jugendarbeit kaum Gedanken machte, entdeckte Baden-Powell, was Jugendliche alles leisten können, wenn man ihnen Verantwortung überträgt und wie stark Jugendliche von Jugendlichen lernen können.

Er gründete damals die ersten Pfadfindergruppen nach seinem System und schrieb zur gleichen Zeit Bücher über das "Scouting", zu deutsch "Pfadfinden" und wie ein Lauffeuer verbreiteten sich Pfadfindergruppen von England aus über die ganze Welt.

1909 entstanden erste Pfadfindergruppen in Deutschland, aus denen sich inzwischen eine große Anzahl an unterschiedlichsten Pfadfinderbünden entwickelt hat. Darunter stellen die 1986 entstandenen Europapfadfinder St. Michael einen relativ kleinen Bund dar.

Für die Jüngsten in unserer Gemeinschaft (ca. 7-12 Jahre) dient das Dschungelbuch von R. Kipling als Spielidee. Deshalb nennen wir sie Wölflinge, ihre Leiter Akelas und ihre Gruppen Meuten. In den Meuten lernen die Wölflinge auf spielerische Art und Weise den Umgang mit der Natur und miteinander. Im Kleinen und altersbezogen wird das Pfadfinderleben hier bereits vorgelebt und erlebt. Ihr Wahlspruch lautet: "Unser Bestes!"

Mit dem Alter von etwa 12 Jahren beginnt die eigentliche Pfadfinderstufe. Die Pfadfinderarbeit ist eine Lebensstufe und spielt eine wichtige Rolle in der persönlichen Entwicklung. Die Pfadfinder leben in Kleingruppen, den Sippen zusammen, in denen je nach Alter und Erfahrung jeder Pfadfinder Aufgaben und Verantwortung übernimmt. Mehrere Sippen vor Ort werden zusammengefasst in Trupps. Ihr Wahlspruch "Allzeit bereit" fordert sie immer wieder neu heraus, sich in allen Bereichen des Lebens zu erproben und zu betätigen.

"Ich diene" ist der Wahlspruch der Rover. Dies tun sie (Alter ab ca. 17 Jahren), so gut es mit Beruf und Familie zu vereinbaren ist. Sie helfen ab und zu aus, sind Wohltäter oder widmen sich großen Projekten aus den Bereichen Glauben, Naturschutz oder Hilfen für Flüchtlinge. Oft sind sie auch in der Führung von Pfadfindern oder Wölflingen tätig.

Damit in unserem Bund ein gleiches Selbstverständnis über unser Tun und Wirken herrscht, haben wir uns auf einige elementare Grundlagen geeinigt, die wir nachfolgend kurz erläutern möchten:

Gemeinschaft

Ein Pfadfinder lebt nicht für sich allein auf der Welt. Er gehört zur weltweiten Bruderschaft aller Pfadfinder, was sich in internationalen Lagern, Begegnungen, im gegenseitigen Erfahrungsaustausch und in Aktionen ausdrückt. Mehr über die Kultur des Anderen zu erfahren und die eigene Kultur dem Anderen näher zu bringen macht diese große Gemeinschaft lebendig.

Noch deutlicher aber spürt man die Gemeinschaft in den Kleingruppen vor Ort, den Trupps, den Sippen, den Meuten und Runden. In ihnen lernen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch gemeinsames Leben und Erleben kennen und schätzen. Gerade diese Erfahrungen in der Gruppe stärken in jedem Pfadfinder Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.

Glauben

Die Europapfadfinder St. Michael sind ein vom Bischof der Diözese Würzburg anerkannter katholischer Jugendverband. Als unseren Patron verehren wir den Erzengel Michael und treten damit ein für Gottes Gebot und für ein christliches Europa. Die Bereitschaft, Gottesdienste mitzugestalten, pfarreiliche Aufgaben der Diakonie mitzutragen und den Mitmenschen zu helfen, ist für uns die Erfüllung unseres Wahlspruchs "Allzeit bereit". So wird in jedem Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Mitmenschen, besonders den Hilfsbedürftigen, auch denen der "Dritten Welt", geweckt.

Abenteuer

Jedes Lager, jede Fahrt, aber auch der Alltag in den Gruppen stellt den Pfadfinder vor neue Herausforderungen und Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt. Unsere Gruppenstrukturen lassen dabei viel Raum zur selbständigen Entwicklungeigener Ideen, Fähigkeiten und Träume. Fremde Länder entdecken, neue Pfade gehen, die eigenen Grenzen erspüren und dabei den eigenen Lebensweg finden, das ist Ziel unserer Pfadfinderei.

Natur

Grundelement jedes pfadfinderischen Tuns ist das Leben in und mit der Natur. Dies bedeutet für uns, Pflanzen und Tiere sorgfältig zu beobachten und zu studieren, uns an die unterschiedlichsten Bedingungen des Wetters (Regen, Sturm, Hitze...) anpassen zu können und die Vorteile der Natur zu nutzen und zu schätzen. Dadurch erkennen wir die Natur als Wunder der Schöpfung und sehen auch die Verantwortung, die wir für sie haben.

Quelle: www.michaelspfadfinder.org

Hier geht es zur Homepage des ESM-Stammes Thomas Morus Traustadt

Donnersdorf

Die Pfarrbücherei Donnersdorf ist untergebracht im ehem. Pfarrhaus in der Hauptstraße.

Öffnungszeiten: Montags von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr


Traustadt

Die KÖB (Katholische öffentliche Bücherei) St. Kilian in Traustadt besteht seit 1978 und hatte damals ca. 250 Bücher. Inzwischen zählt unsere Bücherei ca. 2.000 Medien und wird von Fr. Glück geleitet.

Was haben wir anzubieten?

  • Bilder-, Kinder- und Jugendbücher
  • ANTOLIN-Leseprogramm für Grundschulklassen
  • Romane, Biographien, aktuelle Bestseller (und natürlich auch Bestseller vergangener Jahre)
  • Spiele für Jung und Alt

Mitarbeiterinnen

  • Fr. Gabriele Glück (Büchereileiterin)
  • Fr. Elke Kieshauer
  • Fr. Laura Schmitt

Öffnungszeiten und Anschrift

  • montags von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
  • im Pfarramt Traustadt: Voit-von-Rieneck-Str. 1, 97499 Donnersdorf

Katholisches Senioren-Forum im Dekanat Schweinfurt-Süd

Das Katholische Senioren-Forum Diözese Würzburg im Dekanat Schweinfurt-Süd ist der Zusammenschluss aller Senioreninitiativen der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in unserem Dekanat. Wir sind Teil des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg.

Uns geht es darum

  • zu einem erfüllten Leben aus dem Glauben, Hilfen anzubieten, und dazu beizutragen, dass Kirche als Gemeinschaft im Glauben persönlich erfahrbar wird;
  • Menschen im dritten Lebensalter zur Verbindung untereinander zu ermutigen, sie in Interessengruppen zusammenzuführen und gemeinsame Initiativen zu fördern;
  • den Generationen übergreifenden Dialog zu suchen und zu fördern;
  • Anregungen und Hilfen zur Bewältigung des Alterns und des Alters zu geben (Altenbildung);
  • mit anderen Trägern der Seniorenarbeit zusammenzuarbeiten.
     

Auf Dekanatsebene starten und unterstützen wir Initiativen, die großräumig zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Senioren in Kirche und Gesellschaft (Altenpolitik) beitragen können.

Im Katholischen Senioren-Forum Diözese Würzburg stehen uns darüber hinaus erfahrene und einsatzbereite Ehren- und Hauptamtliche zur Seite. Weitere Infos erhalten Sie auch auf der Website des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg.

Am Puls der Zeit

Altenseelsorge betritt Neuland

Das „Katholische Altenwerk“, dem die pfarrlichen Seniorenkreise angeschlossen waren, wurde am 14. November 2004 abgelöst durch das „Katholische Senioren-Forum Diözese Würzburg“. Schon der neue Name „Senioren-Forum“ deutet an, in welche Richtung die Seniorenseelsorge in Zukunft gehen will. Das kommt auch in der neuen Ordnung zur Sprache, die vom Bischof in Kraft gesetzt wurde.

Ein Forum ist ein Marktplatz

  • Auf dem Marktplatz laufen die Straßen zusammen.
  • Vom Marktplatz aus führen sie in die Wohn- und Arbeitsstätten.
  • Auf dem Marktplatz können sich frei- und zwanglos zu jeder Tages- und Nachtzeit Leute treffen.
  • Bekannte und Fremde tauschen dort ihre Erfahrungen und Meinungen aus, sprechen sich ab, informieren sich über Aktuelles.
     

Ein Forum ist keine geschlossene Gesellschaft, kein Verein, kein Club. Es ist vielmehr eine kirchliche Plattform, auf der sich ältere Menschen – wo immer sie sonst organisiert sind - begegnen können,

  • um sich weiterzubilden (Altenbildung),
  • um die nötigen Hilfen zu finden (Altenhilfe),
  • um Glaubensgemeinschaft zu erfahren (Altenseelsorge),
  • um sich gesellschaftlich zu betätigen (Altenpolitik).
     

„Wir sind nicht von gestern – wir nützen den Augenblick – und halten weiter zusammen.“

Quelle: http://schweinfurt-sued.seniorenforum.net/wer-wir-sind


Seniorenkreise in unserer Pfarreiengemeinschaft

Die Seniorenkreise unserer Pfarreiengemeinschaft treffen sich regelmäßig. Seitens des Seelsorgeteams werden sie von unserem Diakon begleitet.


Bischwind & Vögnitz

Leiterin: Frau Irene Fuchs, Hauptstraße 5 in Vögnitz

Die Senioren aus Bischwind und Vögnitz treffen sich zu gemeinsamen Nachmittagen im Gemeindehaus in Vögnitz.


Dingolshausen

Leitung: z.Zt. vakant


Donnersdorf

Leiterin: Frau Edeltraud Firsching, Am Sportplatz 3 in Donnersdorf


Dürrfeld & Pusselsheim

Leitung: Herr Peter Gräf, Euerheimer Straße 4 in Dürrfeld

Die Senioren aus Dürrfeld und Pusselsheim treffen sich regelmäßig im DJK-Sportheim in Dürrfeld zum gemeinsamen Nachmittag.


Michelau & Hundelshausen

Leiterin: Frau Gertrud Bulheller, Hauptstraße 19 in Michelau

Die Senioren aus Michelau, Prüßberg, Neuhausen, Hundelshausen und Altmannsdorf treffen sich zu gemeinsamen Nachmittagen.


Traustadt & Kleinrheinfeld

Leiterinnen

  • Frau Irmgard Schaller, Voit-von-Rieneck-Straße 1a in Traustadt
  • Frau Elisabeth Wehnert, Gipsstraße 2 in Donnersdorf

Die Senioren aus Traustadt und Kleinrheinfeld treffen sich monatlich dienstags um 14:00 Uhr im DJK-Sportheim in Traustadt.

Der St.-Johannes-Verein in Dingolshausen

Obhut und Erziehung der Kinder, Bildung und Krankenpflege waren die herausragenden Säulen bei der Gründung und im seitherigen Wirken des St. Johannisvereines. Zudem wurde seine Wohnstatt auf sozialen historischen Boden gelegt, denn das Gebäude, in dem der Verein beheimatet war und ist, bestand damals bereits nahezu 50 Jahre als Armenhaus für bedürftige Familien. Eine Einrichtung mit beispielhafter sozialer Ausrichtung. Es wurde von 1863 - 1865 für 7.100 Gulden gebaut. In zwei Stockwerken mit jeweils 12 kleinen Wohnräumen um möglichst viele Leute unterzubringen. Damit alle Räume beheizbar waren, waren 6 Kamine vorhanden. Im großer Garten konnten sich die Bewohner mit den Nötigsten versorgen.

Eine neue Aufbruchstimmung begann am 20. Januar 1910 mit der Gründung des St. Johanniszweigvereines, als Träger einer ambulanten Krankenpflege, einer Kinderbewahranstalt und einer Handarbeitsschule. Bei der Gründerversammlung im Gasthaus Freitag, so wird berichtet, traten alle 43 Anwesende dem neuen Verein bei. Als Vorstand wurde Pfarrer Christian Dahlem, als Kassier Lehrer Sebastian Schneider und als Beisitzer Bürgermeister Johann Gernert, Bauer Georg Öchsner und Brauer Adolf Hümmer gewählt. Dies zeigt, dass die ganze Gemeinde hinter dieser Neugründung stand. Bereits am 9. März 1910 wurde mit dem Mutterhaus der Schwestern des Heiligen Erlösers in Würzburg ein entsprechender Vertrag über die Entsendung von drei Ordensschwestern geschlossen

Mit dem erforderliche Umbau des Armenhauses wurde auch sofort begonnen. Im Obergeschoss wurde die Schwesternwohnung, ein Raum für die Handarbeitsschule, sowie ein Zimmer für die ambulante Krankenpflege eingerichtet. Im Erdgeschoss belies man die nördliche Hälfte mit 6 Zimmern als Armenhaus bestehen, während man im südlichen Teil die Kinderbewahranstalt in einen größeren und einen kleineren Raum untergebracht hat. Für die Abortanlagen wurde auf der Ostseite ein kleiner Anbau errichtet. Die Arbeiten wurden im September 1911 abgeschlossen, so dass die Einweihung am Sonntag vor Allerheiligen am 29. Oktober 1911, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, durch Diözesandirektor Domkapitular Dr. Emmerich erfolgen konnte. Die Krankenschwester begann noch am Tage der Einweihung mit den Krankenbesuchen, die Kinderbewahranstalt eröffnete am 3. November mit 20 Kindern und am 4. November erteilte die Handarbeitsschwester den ersten Unterricht in der Volksschule.

Der St. Johanniszweigverein war fortan der caritative Mittelpunkt der Gemeinde. Es waren vor allem die drei Ordensschwestern, die sich Anerkennung, Respekt, ja geradezu Verehrung unter der Bevölkerung erwarben. Dabei war es nicht nur ihre Frömmigkeit im Tagesablauf und im Dienst in der Kirche, sondern es war ihr fundiertes Wissen und Können, aber auch der zuvorkommende Umgang mit dem Nächsten.

In der Handarbeitsschule wurde Stricken, Weißnähen (beides mit Übung im Ausbessern), Sticken und sonstige feine Arbeiten gelehrt. Sie galt, auch überörtlich, als fundierte Ausbildungsstätte für die künftigen Hausfrauen. Auch in der Volksschule wurde von der Schwester bis in den Jahren des II. Weltkrieges Unterricht in Handarbeit erteilt.

Die ambulante Krankenpflege war der caritativ wichtigster Zweig des Vereines. Der menschliche Lebensablauf Geburt, Krankheit, Unfall und Sterben, gehörten zum Aufgabengebiet der Krankenschwester. Sie war die erste Anlaufstelle und half in vielfältiger Weise, meist mit bewährten Hausmitteln, aber auch mit den vom Hausarzt verordneten Medikamenten. Ihr Rat und ihre Hilfe wurden gesucht und dankbar angenommen. Kein Wunder, dass die Krankenschwester, wie auch die beiden anderen Ordensfrauen in Freud und Leid mit der Bevölkerung verbunden waren.

Der Kindergarten hat seit seinem Bestehen nicht nur durch die pädagogische Ausbildung der Kinder, sondern auch für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung unserer Gemeinde wertvolle Beiträge geleistet. Waren es Theateraufführungen im Kindergarten oder die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, aber auch die Ausgestaltung von Festen oder der Vortrag von Begrüßungsgedichten, die Kindergartenkinder leisteten ihren von allen Bewohnern geschätzten Beitrag. Das Lernen der Regeln des gesellschaftlichen und sozialen Gefüges hat sich bis in unsere Tage erhalten. Freundlich, hilfsbereit, Ordnungswillen, mitunter auch Durchsetzungsvermögen, vor allem aber die Aufnahmefähigkeit der pädagogischen Anweisungen der Erzieherinnen in Wort und Spiel, sind Elemente, die im Primärbereich der Kinder von unschätzbaren Wert sind. Dabei wird doch der so wertvolle Bereich der dörflichen Gemeinschaft entwickelt und gebildet, um sich zu einem bleibenden Heimatbewusstsein zu verinnerlichen. So ist unser Kindergarten in seiner großzügigen räumlichen Ausstattung und seinen hervorragenden pädagogischen Personal, zum wertvollsten Kleinod unserer Gemeinde geworden. Er ist die Wurzel der dörflichen Gemeinschaft, eine Einrichtung, die allgemein, vor allem von den Verantwortlichen der Gemeinde gepflegt und unterstützt werden sollte.

Nachwuchsmangel zwang den Orden der Ehrwürdigen Schwestern zur Schließung der Schwesternstation. Die beiden letzten Ordensfrauen, Schwester Oberin Luzeja Hacker und Schwester Orthlindis Reinhart wurden am 01. September 1974 im Rahmen eines Pfarrgemeindeabends feierlich verabschiedet. Der Kindergarten wird mit anerkannten pädagogischen Fachpersonal weitergeführt und untersteht dem Caritasverband der Diözese Würzburg und dem Jugendamt des Landratsamtes Schweinfurt. Die anerkannte pädagogische Bedeutung drückt sich vor allem in der Ausbildung von über 50 Vor- und Berufspraktikantinnen aus, die im Kindergarten einen Ausbildungsplatz erhalten haben.

Ein weiterer Bereich ist seit 10 Jahren, die Hinwendung zur Alten- und Krankenpflege in enger Zusammenarbeit mit der Caritas-Sozialstation Gerolzhofen. Durch Besuche zum Geburtstag und an Weihnachten soll die Verbundenheit zu den alten und kranken Menschen unserer Gemeinde zum Ausdruck kommen. Aber auch die Bereitschaft zu helfen wo immer dies erforderlich ist.

So ist der St. Johannisverein, wie in seiner 100 jährigen Vergangenheit, auch für die Zukunft gerüstet und bereit, als Träger des Kindergartens die primäre Erziehung und Bildung der Kinder unserer Gemeinde zu übernehmen und ihnen unseren Ort als Heimat lieben und schätzen zu lernen. Den alten und kranken Menschen zu vermitteln, wie gerne sie in der Mitte unserer dörflichen Gemeinschaft willkommen sind.

Deshalb einen herzlichen Dank an den Verantwortlichen und Helfern, insbesondere allen Mitgliedern des Vereines und für die Zukunft, weiterhin ein segensreiches Wirken.

Erwin Loos zum 100-jährigen Bestehen des St.-Johannesvereins im Jahr 2010

Gemeinden und Kirchorte

Bischwind - St. Wendelin

Im Jahre 1301 schenkt Wolfram von Scherenberg seine Kirche zu Bischwind dem Gotteshaus Ebrach. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche im Ort. Von einem weiteren Kirchenbau erfahren wir 1450. Um 1590 wird erneut von einem Kirchenneubau berichtet, da das alte Gotteshaus baufällig geworden war.

1820/21 schließlich entstand die heutige Pfarrkirche, wobei der Echter-Turm der Vorgängerkirche erhalten blieb. Der Hochaltar stammte vom Kloster Oberzell. Der Tabernakel wurde neu gemacht vom Donnersdorfer Bildhauer Joseph Halbig. Anstelle des fehlenden Altarbildes wurde die Figur des Kirchenpatrons, des Hl. Wendelin in den Altaraufbau gestellt. Die beiden Seitenaltäre sind aus der Deutschhauskirche zu Würzburg, vom damaligen bayerischen König den Bischwindern geschenkt.

Kirchweihe war am 24. Oktober 1822.

1898 bis 1901 musste die Kirche durch den Anbau eines Chores und einer neuen Sakristei erweitert werden, da jetzt auch die Gläubigen aus Vögnitz, Hundelshausen und Altmannsdorf nach Bischwind zum Gottesdienst kamen. Heute (Stand: 22.11.2023) zählt die Pfarei Bischwind 160 Katholiken. 

Bischwinder Kapelle

Die Bischwinder Kapelle „Maria Hilf“ geht auf eine wundersame Rettung des Soldaten Johann Georg Mitnacht zurück, der 1696 in türkischer Gefangenschaft gelobte, eine Kapelle zu errichten. Heute beeindruckt der neugotische Bau mit farbenfrohen Malereien, einem prachtvollen Hochaltar und dem Gnadenbild „Maria Himmelskönigin“. Besonders eindrucksvoll ist der Chor mit der Darstellung der Rosenkranzgeheimnisse in einem blühenden Rosenstock. Bis heute suchen Menschen hier Trost und Erhörung in persönlichen Nöten. Die Kapelle ist ein Ort des stillen Gebets und lebendiger Marienverehrung.

Weitere Infos zur Bischwinder Kapelle

Außenansicht der Pfarrkirche St. Wendelin in Bischwind

Dingolshausen - St. Laurentius

Im Jahre 1165 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Dingolshausen 1312 vom damaligen Bischof Andreas Graf von Gundelfingen von der Mutterpfarrei Oberschwarzach gelöst und als selbständige Pfarrei errichtet. Bereits 1470 hatte die Pfarrei Dingolshausen folgende Fiialen: Michelau mit Prüßberg und Neuhausen, Hundelshausen mit Altmannsdorf und Neuhof, Bischwind, Vögnitz und Traustadt.

Die erste urkundlich erwähnte Kirche in Dingolshausen wurde im Jahre 1417 geweiht; eine Kirche mit vier Altären (drei in der Kirche selbst und einer in der Sakristei). 1597 ließ Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn den Kirchturm neu errichten und das Kirchenschiff ausbessern. In den Jahren 1755 bis 1757 wurde das alte Kirchenschiff durch ein größeres ersetzt, das bis zum 03. Mai 1971 stand. 1756 wurde eine Orgel eingebaut, die 1909 durch eine neue Orgel ersetzt wurde. Da diese Kirche im Laufe der Zeit die Zahl der Gläubigen nicht mehr fassen konnte, beschloss man 1967, eine neue zeitgemäße KIrche zu bauen. Am 03. Mai 1971 begann der Abbruch der alten Kirche, am 12. September 1971 folgte die Grundsteinlegung für die neue Kirche, die dann bereits am 07. Oktober 1972 durch den damaligen Weihbischof Alfons Kempf geweiht werden konnte.

Quelle: Clemens Menth, Die Pfarrei Dingolshausen, in: Dorfgeschichte Dingolshausen

Zur Pfarrei Dingolshausen gehören (Stand: 22.11.2023) 768 Katholiken.

Im Jahre 2002 wurde die neue Orgel mit 25 Registern auf 2 Manualen und Pedal von der Orgelbauwerkstatt Thomas Eichfelder in Bamberg eingebaut und von Weihbischof Helmut Bauer geweiht. 

Außenansicht der Pfarrkirche St. Laurentius in Dingolshausen

Donnersdorf - St. Johannes der Täufer

Donnersdorf wird in einer Urkunde des Klosters Fulda aus dem Jahre 779 erstmals erwähnt. Etwa seit dem Jahr 1000 war Donnersdorf Pfarrei und Sitz eines Hochgerichtes des Fürstbischofs von Würzburg im Oberamt Zabelstein. Im 19. Jahrhundert lebte und arbeitete in Donnersdorf die berühmte Bildhauerfamilie Halbig: Josef Halbig (1778-1858) und seine Söhne Andreas (1807-1869) und Johann (1813-1882). Berühmt wurden besonders die beiden Söhne, die nicht nur in ihrer heimatlichen Umgebung arbeiteten, sondern weit darüberhinaus: u.a. in Würzburg, Bamberg, Kehlheim, Erlangen, Oberammergau, Lindau, München und Wien. 

Die heutige Pfarrkirche St. Johannes der Täufer aus der Zeit von 1808 bis 1811 ist der sechste Kirchenbau in Donnersdorf. Von der früheren Kirchenburg sind die Kirchgaden noch erhalten. Die Kirche ist ein klassizistischer Saalbau mit rechteckigem Chor. Die Altäre und die Kanzel wurden von Josef Halbig gefertigt. Die Orgel stammt aus der Werkstatt der Bamberger Orgelbaufirma Thomas Eichfelder und wurde 2008 geweiht. Sie hat 24 Register auf 2 Manualen und Pedal.

In Donnersdorf leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 713 Katholiken.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Donnersdorf

Dürrfeld - Mariä Geburt

Die erste urkundliche Erwähnung Dürrfelds war im Jahre 1258. Neben dem schönen historischen Rathaus (Fachwerkbau aus der Zeit von 1565 bis 1594) prägt die barocke Filialkirche Mariä Geburt den Ort. Die Kirche ist um 1700 gebaut worden und besitzt einen in den unteren Geschoßen spätmittelalterlichen Turm, der in eine welschen Haube übergeht. Der Tabernakel samt Aufbau im Hochaltar stammt von einem deutlich größeren Altar, nämlich von dem aus der Karmeliterkirche in Bamberg. Daneben Darstellungen der göttlichen Tugenden Glaube und Hoffnung. Die Seitenaltäre aus der Zeit um 1720 zeigen auf ihren Altarbildern die Unbefleckte Empfängnis und den Hl. Josef mit Jesus-Kind. Die Kanzel stammt aus der Bauzeit der Kirche (um 1700) und der Taufstein aus der Zeit um 1600.

In Dürrfeld leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 279 Katholiken.

Außenansicht der Filialkirche Mariä Geburt in Dürrfeld

Falkenstein - St. Nikolaus

Am 22. Februar 1598 wurde mit einer von Julius Echter unterzeichneten und besiegelten Urkunde die Pfarrei Falkenstein errichtet. Kleinrheinfeld und Wohnau wurden zu Filialen der neuen Pfarrei bestimmt; ebenso gehörte auch Zabelstein dazu. Ab ca. 1650 wurde auch Traustadt, das zwar eine schöne große Pfarrkirche besaß, aber bis dato weder Pfarrer noch ein Pfarrhaus hatte, von Falkenstein aus betreut. 1927 wurde der Pfarrsitz nach Traustadt verlegt. Seitdem ist Falkenstein Filiale der Pfarrei Traustadt.

Die neue und jetzige Kirche - Nachfolgerin einer mittelalterlichen kleinen Kapelle, über die nur wenig bekannt ist - wurde von Julius Echter 1611/12 erbaut, wobei der Hauptaltar erst nach 1616 fertiggestellt wurde. 1616 wurde die Kirche vom Weihbischof Eucharius Sang geweiht. 1783 wurde der ursprüngliche Turm wegen Baufälligkeit abgetragen und 1788 ein kleinerer gebaut. Im Mai 1862 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen, anschließend gründlich restauriert. Am 14. Dezember 1884 gegen 17 Uhr brannte der Hochaltar nieder und zugleich verschmolzen wegen der großen Hitze die Orgelpfeifen in der Kirche. Der damalige Pfarrer Philipp Eck rettete unter Lebensgefahr das Allerheiligste ins Pfarrhaus. Ein ausgedienter Altar aus dem Franziskanerkloster in Würzburg konnte damals als Ersatz nach Falkenstein erworben und eingepasst werden. Dieser neue Hochaltar wurde am 24. Juni 1885 feierlich geweiht.

In Falkenstein leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 54 Katholiken.

Außenansicht der Filialkirche St. Nikolaus in Falkenstein

Hundelshausen - St. Sebastian

Hundelshausen ist erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1303. Die Filialkirche St. Sebastian entstand 1922/23 nach den Plänen des Architekten Fritz Fuchsenberger aus München und des Pfarrers von Dingolshausen, Bernhard Rüdenauer. Die gotische Marienfigur und die Rokoko-Figur des Hl. Sebastian stammen aus der Vorgängerkirche. Den Hochaltar bildet über dem Altartisch und dem Tabernakel ein Strahlenkranz mit einer Marienfigur in der Mitte. Die Kirchenfenster zeigen Darstellungen aus dem Leben Jesu: die Geburt im Stall von Betlehem, die Heilige Familie in Nazareth, Jesus als Sämann, die Kreuzigung und Christus als Weltenherrscher. Die Chorfenster zeigen den Hl. Sebastian und die Namen der Gefallenen des 1. Weltkrieges. 1986 war eine größere Innenrenovierung notwendig geworden, da in der Nacht vom 16. auf den 17. September 1986 Decke in der Kirche eingestürzt war. 

In Hundelshausen leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 251 Katholiken.

 
Weitere Kapellen

  • St. Anna in Altmannsdorf
  • St. Anna in Neuhof
Außenansicht der Filialkirche St. Sebastian in Hundelshausen

Kleinrheinfeld - St. Jakobus der Ältere

Kleinrheinfeld wird urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1258. Bis 1598 gehörte Kleinrheinfeld als Filiale zur Pfarrei Donnersdorf, danach bis 1927 zur Pfarrei Falkenstein. Seitdem ist Kleinrheinfeld Filiale der Pfarrei Traustadt.

Die Kirche wurde 1712 zur Zeit des Fürstbischofs Johann Philipp von Greifenclau, dessen Wappen mit der Jahreszahl über dem Portal angebracht ist, erbaut. Das Altarbild des barocken Hochaltars zeigt den Kirchenpatron, den Hl. Jakobus, als Pilger. Im Auszug des Hochaltars ist der Hl. Martin dargestellt. Der rechte Seitenaltar zeigt die Verkündigungsszene mit Gott-Vater im Auszug. Der linke Seitenaltar zeigt den Hl. Sebastian. An der Kanzel sind die vier Evangelisten dargestellt. Der Taufstein ist aus dem Jahre 1713. 

In Kleinrheinfeld leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 83 Katholiken.

Außenansicht der Filialkirche St. Jakobus d.Ä. in Kleinrheinfeld

Michelau - St. Michael

Mit Richard von Saudrach wird Michelau im Jahre 1154 erstmals geschichtlich erwähnt, als er einen durch seinen Besitz führenden Weg nicht länger dem Kloster Ebrach überlassen wollte. Der vielen Querelen überdrüssig, ließ Abt Hermann vom Kloster Ebrach die Kirche aus dem Rittergut Saudrach in den Ort "Michelawa" verlegen und dort 1202/03 an der heutigen Stelle die erste Kirche erbauen.

Die dem Erzengel Michael und dem Hl. Georg geweihte Kuratie-Kirche in Michelau wurde in den Jahren 1738 bis 1741 unter der Bauleitung des berühmten Würzburger Baumeisters Balthasar Neumann als Nachfolgerin der baufällig gewordenen Kirche aus dem Jahre 1203 erbaut. Die Weihe fand allerdings erst am 03. Oktober 1752 statt. Diese Kirche wird eindeutig dem Meister Balthasar Neumann selbst zugewiesen. Seine beiden Entwürfe zu dieser Kirche, die elegante Komposition ihrer Schaufassade nebst Turm mit den fein emfpundenen Profilierungen der Gurtgesimse und der eingeschnürte Zwiebelhelm zeugen vom Einfallsreichtum des Meisters, der trotz vielfältiger Arbeitsüberlastung wiederholt in Michelau war und den Baufortgang persönlich überwachte.

Der Eingang zum Inneren der Kirche liegt im kreuzgewölbten untersten Turmgeschoß. Daran schließt sich das zweijochige Langschiff an, das eine auf starken Wandpfeilern ruhende Tonne überwölbt. Stichkappen unterbrechen die Tonne, die auch den eingezogenen Chor überspannt. Den Übergang zwischen Schiff und Chor betont ein Chorbogen mit pofiliertem Kämpfergesims. Darüber ist das Wappen des Fürstbischofs Friedrich Karl von Schönborn angebracht. Der Hochaltar stammt aus der Werkstatt des Schreinermeisters Jacob Höfelein aus Gerolzhofen und wurde 1745/46 eingebaut. Das Altarbild zeigt die Kreuzigung Christi und wird flankiert von Figuren des Hl. Sebastian und des Hl. Georg. Eine Statue des Hl. Michael steht im Auszug des Hochaltares. Die Seitenaltäre sind ein Werk der Brüder Kaspar und Ambrosius Pfaff aus Obertheres und wurden 1782 geschaffen. Das Orgelwerk aus den Jahren 1750/51 stammt vom Würzburger Orgelbaumeister Johann Philipp Seuffert. Aus der Vorgängerkirche stammen die spätgotischen Figuren des Hl. Sebastian und einer "Anna-Selbdritt"-Darstellung an den Seitenwänden des Kirchenschiffs. Auch der Taufstein (um 1650) stammt noch aus der Vorgängerkirche. 1991 wurde ein neuer Volksaltar und ein Ambo aus der Werkstatt der Bildhauer Willi und Helmut Grimm aus Kleinrinderfeld angeschafft. 

In Michelau leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 607 Katholiken.

Weitere Kapellen:

  • Maria Hilf in Prüßberg
  • Herz-Jesu in Neuhausen
Außenansicht der Kuratiekirche St. Michael in Michelau

Pusselsheim - St. Burkard

Pusselsheim wird urkundlich erstmals 1136 erwähnt. Die Pfarrkirche St. Burkard wurde in der Zeit von 1775 bis 1778 erbaut im Stil des Rokoko. Über dem Hauptportal ist in einer Nische eine Figur der Gottesmutter Maria, in den Nischen seitlich davon Figuren des Hl. Wendelin und des Hl. Burkard. Auf dem Altarbild des Hochaltares ist der Kirchenpatron, der Hl. Burkard, dargestellt, seitlich daneben die Figuren des Hl. Kilian und des Hl. Burkard. In den Seitenaltären befinden sich die Figuren des Hl. Wendelin und der Muttergottes. Der Taufstein ist älter als die Kirche und stammt aus dem Jahr 1597. 

In Pusselsheim leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 166 Katholiken.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Burkard in Pusselsheim

Traustadt - St. Kilian und Gefährten

Im Jahre 1616 erwarb die Familie Echter von Mespelbrunn das Schloss und das Gut Traustadt und ließ im Zuge der Gegenreformation das "alte, enge Kirchlein" abreißen und eine neue, größere Kirche "mit genügendem Ornat" erbauen, deren Weihe am 04. April 1630 erfolgte. Gleichzeitig löste Julius Echter, der damalige Fürstbischof von Würzburg, Traustadt als Filiale von Dingolshausen und errichtete eine eigene Pfarrei Traustadt. Aber schon bald, da Traustadt weder ein Pfarrhaus noch einen Pfarrer hatte, wurde Traustadt als Filiale von Falkenstein aus betreut. Erst 1927 erhielt Traustadt den Pfarrsitz zurück. 

Die Pfarrkirche St. Kilian wurde im nachgotischen Stil erbaut. Die Fenster mit gotischem Maßwerk und das spitzbogige Hauptportal deuten darauf hin. An den Portalen und im Chor, als Schlussstein des Kreuzrippengewölbes, befindet sich das Wappen der Echter. Der Chorraum wird dominiert von einem prächtigen barocken Hochaltar (ca. 1700 bis 1720), ein brilliantes Werk eines unbekannten Meisters. Das Altarbild "Die Ermordung St. Kilians und seiner Gefährten" wurde 1674 von dem Würzburger Maler Johann Karl Back geschaffen. Darüber ragt die Mittelbekrönung mit einem Ölbild der Heiligsten Dreifaltigkeit. In den Auszügen der beiden Seitenaltäre (mit Bildern von der Geburt Christi und der Kreuzabnahme) befinden sich die vergoldeten Figuren des Hl. Martin und des Hl. Sebastian, die um 1500 entstanden sind und durch ihre Ausdruckskraft und Innigkeit die Schule Tilmann Riemenschneiders erkennen lassen. Aus der Erbauungszeit der Kirche stammen die Kanzel, getragen von einer Figur des Mose mit den Gesetzestafeln, und der Taufstein mit den Abbildungen der Evangelisten und der Kirchenväter. An den Seitenwänden der Kirche befinden sich vier große, reich verzierte Grabplatten, die an die Voite von Rieneck erinnern, die von 1688 bis 1823 Orts- und Schlossherren in Traustadt waren.

Weithin sichtbar ist der 40 Meter hohe Turm der Pfarrkirche mit der typischen Echter-Spitze, der in seinem Inneren vier Glocken beherbergt. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahr 1354, die zweite von 1616, die dritte wurde nach dem 2. Weltkrieg gestiftet und gegossen. Die jüngste Glocke stammt aus dem Jahr 1978.

In Traustadt leben zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 397 Katholiken.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Kilian und Gefährten in Traustadt

Vögnitz - St. Anna

Vögnitz wird 1230 urkundlich erstmals erwähnt und gehörte bis 1922 zur Pfarrei Dingolshausen. Ab 1922 ist Vögnitz Filiale der Pfarrei Bischwind. Die Kirche stammt aus den Jahren 1804/05. Davor scheint es in Vögnitz keine Kirche gegeben zu haben. Über dem Kirchenportal befindet sich in einer Nische eine Anna-Selbdritt-Figur (St. Anna mit Maria und dem Jesus-Kind) aus Sandstein. Das Altarbild im Hochaltar zeigt die Verkündigung Mariens. Im linken Seitenaltar ist nochmals eine Anna-Selbdritt-Darstellung; im rechten die Figur des Hl. Josef mit dem Jesus-Kind. 

Zur Filiale Vögnitz gehören zur Zeit (Stand: 22.11.2023) 77 Katholiken.

Außenansicht der Filialkirche St. Anna in Vögnitz

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